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Maria Furtwängler: Künftig nur noch ein »Tatort« pro Jahr

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Maria Furtwängler
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Maria Furtwängler will mehr Zeit für neue Projekte haben. Foto: Angelika Warmuth Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Schauspielerin Maria Furtwängler (46) will künftig nur noch in einem »Tatort«-Krimi pro Jahr vor der Kamera stehen.


»Ich habe mich entschlossen, in den nächsten zwei Jahren nur je eine "Tatort"-Folge pro Jahr zu drehen«, sagte Furtwängler in einem Gespräch mit der Programmzeitschrift »Hörzu«. »Aber ich bleibe dem "Tatort" weiter verbunden, denn ich mag meine Figur einfach zu gern, um sie ganz aufzugeben.« Seit dem Jahr 2002 spielte Furtwängler 18 Mal die niedersächsische Ermittlerin Charlotte Lindholm.

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Der NDR will anstelle von Furtwängler nun einen neuen Ermittler in Niedersachsen auf Gangsterjagd schicken. »Wir freuen uns, dass Maria Furtwängler angesichts ihrer vielen anderen Verpflichtungen auch künftig für einen "Tatort" zur Verfügung steht«, teilte der NDR auf Anfrage mit. »Über einen weiteren Niedersachsen-"Tatort" werden wir zu gegebener Zeit informieren.« Der NDR hat derzeit mit Til Schweiger und Wotan Wilke Möhring ohnehin noch zwei andere neue Protagonisten in den Startlöchern, die auch bald im »Tatort« ermitteln wollen.

Furtwängler will mehr Zeit für andere Projekte haben: zum Beispiel für einen Film, in dem sie die umstrittene Regisseurin Leni Riefenstahl (1902-2003) verkörpert. Im nächsten Jahr wird sie zudem im Theaterstück »Gerüchte ... Gerüchte ...« ihr Bühnendebüt geben. Premiere ist am 13. Januar im Berliner Theater am Kurfürstendamm - für den Fernsehstar ein Novum: »Ich stehe erstmals auf der Bühne. Das fühlt sich ein bisschen an wie die Zeit vor meinem ersten Film.«

Der nächste »Tatort« mit ihr ist ein Zweiteiler und wird am 9. und 16. Dezember ausgestrahlt.

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