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Mailänder Modewoche: Pradas Kontrastprogramm

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Max Mara - Milan Fashion Week
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Max Mara auf der Mailänder Modewoche. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Fendi -  Milan Fashion Week
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Nicht ohne meinen Pelz: Fendi in Mailand. Foto: Mourad Balti Touati Foto: dpa
Milan Fashion Week - Prada
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Prada setzt auf wuchtige Jacken mit üppigen Zierborten. Foto: Matteo Bazzi Foto: dpa
Blugirl - Milan Fashion Week
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So geht Blugirl in den nächsten Herbst. Foto: Mourad Balti Touati Foto: dpa
Fendi -  Milan Fashion Week
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Aufmarsch der Models bei Fendi in Mailand. Foto: Mourad Balti Touati Foto: dpa
Kristina T - Milan Fashion Week
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Entwurf vom Label Kristina T in Mailand. Foto: Matteo Bazzi Foto: dpa
Fendi - Milan Fashion Week
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Ohne Pelz läuft bei Fendi gar nichts. Foto: Mourad Balti Touati Foto: dpa

Mailand (dpa) - Wuchtige Jacken treffen auf transparente Röcke und Kleider. Mit starken Kontrasten geht es in die Saison Herbst/Winter 2014/15. So lautet zumindest der Vorschlag von Miuccia Prada, die ihre neue Kollektion am Donnerstagabend bei Mailänder Modewoche vorstellte.


Pradas wuchtige Jacken bekommen durch die üppigen Zierborten in Kontrastfarben zusätzliches Volumen. Dieses dekorative Thema wiederholt sich in Form silberner Paspeln, die den bedruckten Seidenkleidern Kontur geben. Dazu gab es Live-Musik: die deutsche Schauspielerin Barbara Sukowa sang Lieder von Kurt Weill.

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Bei Fendi paradierten sehr taffe Frauen über den Laufsteg. Markante Formen, ein üppiger Materialeinsatz und Details, die von Sport bis Romantik reichen, ergeben eine opulente, sehr kunstvoll gearbeitete Kollektion. Pelz ist der Ursprung des Modehauses aus Rom und somit omnipräsent: als Bomberjacke mit Strickbund, als wuchtiger Schal mit Gurtdetail oder in grafischen Patchwork-Arbeiten.

Bei Max Mara dreht sich viel um die Weste. Mal kommt sie als ärmellose Steppjacke daher und wird etwa über einem Mantel getragen. Oder sie ist auf der Vorderseite eines Blazers eingearbeitet. Zwischen den vielen englischen Tweed- und Wollstoffen blitzen immer wieder goldene Akzente auf.

England, genauer: das «Swinging London» der 1960er Jahre, bot auch die Inspiration der neuen Kollektion von Blugirl. Die italienische Marke zeigte unter anderem Anzüge mit leicht ausgestellten Hosen, fließende Kleider und flauschige Mohair-Kurzmäntel zur Brokathose.

Alessandro Dell'Acqua darf aus markenrechtlichen Gründen nicht unter dem eigenen Namen firmieren, sondern nennt sein Label No 21. Ob Pailletten auf Kaschmir treffen oder Federn auf grob gestrickte Wolle, Dell'Acqua gibt solchen Kontrasten eine große Selbstverständlichkeit. Kein Kleidungsstück ist bei ihm banal. Hier verschmilzt ein Mohair-Pullover mit einem transparenten Rockteil zum Kleid. Dort überrascht eine Wolljacke mit einer Rückenansicht aus Satin.

Auch Francesco Scognamiglio versteht viel von Kunsthandwerk. Seine Stehkragenpullis wirkten, als wären die Models mit Farbe übergossen worden. Wuchtige Pelzärmel geben einigen Mänteln skulpturale Formen. Lingerie-Kleider behaupten sich schließlich neben vielen sportiven Elementen.

Camera nazionale della moda italiana

Fendi

Francesco Scognamiglio

Max Mara

No 21

Prada