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Mailänder Modewoche endet mit Märchen und Neopren-Looks

Dolce & Gabbana  Milan Fashion Week
Gut behelmt in den Winter mit Dolce & Gabbana. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Dolce & Gabbana - Milan Fashion Week
Aufmarsch der Models bei Dolce & Gabbana in Mailand. Foto: Daniel dal Zennaro Foto: dpa
Dolce & Gabbana - Milan Fashion Week
Wallende Stoffe bei Dolce & Gabbana in Mailand. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Dolce & Gabbana - Milan Fashion Week
Schön warm eingepackt bei Dolce & Gabbana in Mailand. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Dolce & Gabbana - Milan Fashion Week
In den Winter mit Dolce & Gabbana. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Dolce & Gabbana - Milan Fashion Week
Winterliches in Signalfarben von Dolce & Gabbana in Mailand. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Milan Fashion Week - Giorgio Armani
Giorgio Armani setzt auf zarte Grüntöne. Foto: Matteo Bazzi Foto: dpa
Milan Fashion Week - Emporio Armani
Giorgio Armani mit seinen Models. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa
Milan Fashion Week - Emporio Armani
Der Hut machts bei Armani. Foto: Daniel Dal Zennaro Foto: dpa

Mailand (dpa) - Der nächste Winter wird modisch märchenhaft - zumindest wenn man dem Designer-Duo Dolce & Gabbana glauben darf. Die italienischen Modemacher entführten die Gäste ihrer Schau am Sonntag in Mailand in eine Zauberwelt aus Elfen, Prinzessinnen und edlen Heldinnen.


Altmeister Giorgio Armani setzte am Montag auf viele zarte Grüntöne sowie Grau und Schwarz. Bei edlen Business-Anzügen ebenso wie bei einigen schicken Glitzer-Abendroben für den Winter 2014/2015 blitzten ein Stück nackter Bauch durch. Die Modewoche ging am Montag nach rund 70 Shows zu Ende.

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Nach dem Abschluss der italienischen Trendschauen starten am Dienstag die Prêt-à-Porter-Präsentationen der Pariser Designstars (bis 5. März). Die Modefans dort blicken mit besonderer Spannung auf das Debüt von Nicolas Ghesquière für das Haus Vuitton am letzten Tag des neuntägigen Spektakels.

Bei der Schau von Salvatore Ferragamo war es am Sonntagabend in Mailand eher streng zugegangen: Capes, Blousons und Mäntel wurden von einem skulptural anmutenden hohen Kragen gekrönt. Falten gaben Kleidern und Röcken die besondere Form oder Dekoration. Farblich blieb es bei Ferragamo mit viel Schwarz, dunklem Braun und Akzenten in Bronze dunkel-gedeckt.

Schwarz war auch ganz wichtig bei John Richmond. Der Engländer holt seine Inspirationen gewöhnlich aus Rock und Pop. Für den Abend gab es diesmal üppige Stickereien und Drucke, die sich um Totenkopf-Motive gruppierten. Für tagsüber waren Kostüme aus Neopren und kurze Mäntel aus Mohair angesagt, jeweils in knackigen Farben wie Orange oder Hellblau.

Bei Cividini waren unter anderem Varianten von Karomustern zu erleben. Verkürzte Zigarettenhosen, Bleistiftröcke, handbemalte Tops und Kurzmäntel fügten sich zu einem geschmackvollen Gesamteindruck.

Das italienische Label Missoni, das bekannt ist für bunte Streifen, Zickzack- und Patchwork-Muster, schließlich fand die Inspiration im Sportbereich. Lässige Cargo-Hosen trafen auf schmale Langarm-Polos, Strickpullover mit Kapuze und Caban-Jacken im Zickzack-Muster.