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Luke Mockridge: Muss Abend für Abend gegen Zweifel antreten

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Luke Mockridge
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Luke Mockridge plagen Selbstzweifel. Foto: Guido Kirchner Foto: dpa

Als Entertainer räumte Luke Mockridge zahlreiche Preise ab und kann auf ausverkaufte Touren zurückblicken. Selbstkritisch ist er dennoch und oftmals unsicher, gut genug zu sein, wie er in einem Interview mit der »Emotion« gesteht.


Hamburg (dpa) - Der Entertainer Luke Mockridge (30) kämpft trotz seines großen Bühnenerfolgs mit mangelndem Selbstbewusstsein. »Ich muss Abend für Abend auf der Bühne gegen mich und meine Zweifel antreten. Ich rede mich selbst klein«, sagte er dem Magazin »Emotion«.

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Er sei in der Lage, sich alles zu zerreden, eine gute Sendung, ausverkaufte Hallen, und zu sagen: »Das war jetzt alles nur Glück.«

Und das Hinterfragen geht bei dem 30-Jährigen noch weiter, wie er in dem Interview berichtet: »Ich habe auf der Tour meinen Geburtstag gefeiert. Am nächsten Morgen habe ich gedacht: Feiern die alle mit, weil die für mich arbeiten oder fanden sie das wirklich toll?«

Als dritter von sechs Söhnen eines kanadisch-italienischen Kabarettisten-Paars wuchs Mockridge in Bonn auf. Sein Vater ist Bill Mockridge, der Erich Schiller aus der »Lindenstraße«. »Ich bin ein Sandwichkind zwischen sechs Jungs, und da gibt es schon einen gewissen Konkurrenzdruck«, sagt er.

Dass er für seine Arbeit zahlreiche Auszeichnungen wie den Bambi erhielt und große Hallen füllt, ändert bislang wenig an seiner Selbstwahrnehmung: »Mich selbst zu lieben fällt mir schwer, weil ich alles kritisch analysiere.« Positiv dagegen: »Vielleicht mag ich an mir, dass mir der Erfolg nicht zu Kopf steigt.«