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Kiefer Sutherland über die US-Gesellschaft

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Kiefer Sutherland
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Kiefer Sutherland bei einem Konzert in Frankfurt am Main. Foto: Andreas Arnold Foto: dpa

Für Sänger und Schauspieler Kiefer Sutherland ist der derzeitige Präsident nicht das Problem, sondern Symptom einer traurigen Entwicklung.


Berlin (dpa) - Für Schauspieler Kiefer Sutherland (52) ist die Spaltung der US-Gesellschaft ein tiefgreifendes Problem. »Ich interessiere mich nicht so sehr für Donald Trump. Er ist eine Figur.

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Mich interessiert, wie wir dorthin gekommen sind. Warum die Menschen so frustriert und wütend sind«, sagte Sutherland der Deutschen Presse-Agentur.

Trotz erfolgreicher Wirtschaft komme der Wohlstand nicht bei der Mittelschicht an. Es gebe eine größere Oberschicht, gleichzeitig lebten viele Bürger nur vom Mindestlohn. Dies habe dazu geführt, dass Trumps Ideen auf fruchtbaren Boden getroffen seien. »Er ist nicht das Problem, er ist ein Symptom.«

Der kanadische Film- und Serienstar (»Flatliners«, »24«) lebt schon lange in den USA und spielt in der Serie »Designated Survivor« den demokratischen US-Präsidenten Tom Kirkman. Am Freitag erscheint sein zweites Musikalbum »Reckless & Me«, eine Mischung aus Country, Folk und Rock.

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