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Frei.Wild erhebt Vorwürfe nach Echo-Ausschluss

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Gegen die Echo-Nominierung der umstrittenen Rockband Frei.Wild hatte es Proteste gegeben. Foto: Rainer Jensen/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Nach ihrem Ausschluss von der Echo-Nominierung hat die umstrittene Rockband Frei.Wild Vorwürfe gegen die Veranstalter erhoben. »Die Deutsche Phono-Akademie hat kein Rückgrat bewiesen und sich somit selbst disqualifiziert«, erklärte die Band aus Südtirol.


Gegen die Nominierung der Deutschrocker, denen Kritiker nähe zu rechtem Gedankengut vorwerfen, hatte es Proteste gegeben. Die ebenfalls nominierten Gruppen Kraftklub und MIA. hatten einen Boykott angekündigt, falls Frei.Wild auf der Nominierungsliste bleiben sollte.

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Vor dem Ausschluss hätten weder die Phono-Akademie noch Kraftklub und MIA. das Gespräch gesucht, erklärte die Band. Dabei habe sich die Gruppe - und vor allem der Sänger Philipp Burger - eindeutig von jeder Form des politischen Extremismus distanziert. Burger habe sich vor 15 Jahren von seiner Vergangenheit als Skinhead gelöst und fordere bei Konzerten schon immer »Nazis raus«.

Die Deutsche Phono-Akademie, die zum Bundesverband Musikindustrie gehört, hatte den Ausschluss von Frei.Wild mit der heftigen Kontroverse um die Nominierung begründet. Die Debatte drohe, den gesamten Echo und damit auch alle anderen Künstler und Bands zu überschatten, hatte die Akademie erklärt. Der Echo wird am 21. März in Berlin verliehen. Die ARD überträgt live ab 20.15 Uhr.

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