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Europa Nostra: Sieben historische Stätten stark bedroht

Berlin (dpa) - Das römische Amphitheater in der albanischen Stadt Durrës und das italienische Renaissancekloster San Benedetto Po zählen nach Einschätzung der Denkmalschutzorganisation Europa Nostra zu den am stärksten gefährdeten historischen Wahrzeichen in Europa.

Ledrastraße in Nikosia
Blick auf Nikosia mit Ledra-Einkaufsstraße, wo die sogenannte Grüne Linie, die von der Uno überwachte Pufferzone zwischen beiden Inselhälften, verläuft. Foto: Maurizio Gambarini Foto: dpa

Insgesamt listet Europa Nostra sieben bedrohte Stätten auf. Dazu gehören auch die Pufferzone in der historischen Altstadt von Nikosia (Zypern), das Festungssystem von Briançon in den französischen Alpen, das Kloster Convento de Jesus im portugiesischen Setúbal, die Bergbaulandschaft von Rosia Montana in Rumänien und die armenische Kirche St. George im türkischen Mardin.

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«Diese Perlen des Kultur- und Naturerbes sind in Gefahr - manche wegen Geldmangels oder fehlenden Sachverstands, andere wegen unzureichender Planung, Vernachlässigung, Naturkatastrophen oder politischer Konflikte», teilte Europa Nostra nach einer Tagung in Athen mit. Es müsse dringend gehandelt werden, um diese Stätten zu bewahren.

In der griechischen Hauptstadt hatte Europa Nostra, ein Zusammenschluss von Denkmalschutzverbänden und Privatpersonen, am Mittwoch sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Präsident der Organisation ist der spanische Startenor Plácido Domingo.

Pressemitteilung