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Emmerich findet Sicherheitsmaßnahmen in USA unerträglich

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Roland Emmerich
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Regisseur Roland Emmerich findet deutliche Worte für die rigiden amerikanischen Sicherheitsmaßnahmen nach 9/11. Foto: Sergei Ilnitsky/Archiv Foto: dpa

München (dpa) - Hollywoodregisseur Roland Emmerich (57) verbindet mit seinem neuen Thriller »White House Down« ein politisches Anliegen. »Du willst zwar unterhalten, aber du willst auch irgendetwas geben, irgendwie die Augen öffnen«, sagte er dem Nachrichtenmagazin »Focus«.


Der Film beschreibe die aktuelle Situation in den USA, »ein Land, das total geteilt und voller Spannungen ist«. In dem Action-Thriller attackieren nicht ausländische Terroristen den Sitz des US-Präsidenten, sondern einheimische. »Unser Szenario finde ich sehr viel realistischer«, sagte Emmerich. »Irgendwelche ausländischen Terroristen würden erst gar nicht bis nach Washington kommen.«

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Das würde wegen der rigiden Sicherheitsmaßnahmen, die die USA nach 9/11 ergriffen haben, nie passieren. Diese Maßnahmen findet Emmerich, der sowohl US-Bürger als auch Deutscher ist, »unerträglich«: »Was jetzt in Amerika passiert, erinnert mich an die Baader-Meinhof-Zeit in Deutschland, in der ich aufgewachsen bin.« »White House Down« läuft am 5. September in den Kinos an.

»White House Down«

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