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»Ein griechischer Sommer«: Mein Freund, der Vogel

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«Ein griechischer Sommer»
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Pelikan als Therapeut: Demosthenes (Emir Kusturica) kommt durch den Vogel seinem Sohn wieder näher. Foto: Neue Visionen Filmverleih Foto: dpa

Berlin (dpa) - Es gibt auch ein Griechenland jenseits der Finanzkrise. Mit tiefblauem Glitzer-Meer, flirrender Sonne und pittoresken Dörfern. In dieser Idylle spielt der Film »Ein griechischer Sommer« von Olivier Horlait.


Der 14-jährige Yannis findet darin ein Vogelküken und zieht es groß. Bald wird daraus ein wunderschöner Pelikan, der das Dorf begeistert. Und die Touristen kommen in Scharen, um den Vogel zu bewundern und sich für viel Geld mit ihm fotografieren zu lassen. Doch Yannis interessiert sich weniger für diesen Nebenverdienst. Er wünscht sich, dass sein Vater endlich wieder liebevoller wird. Denn seit dem Tod von Yannis Mutter ist der Fischer (Emir Kusturica) schweigsam und einsilbig. Doch gerade der hübsche Vogel sorgt dafür, dass sich Vater und Sohn wieder näher kommen.

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(Ein griechischer Sommer, Griechenland, Frankreich 2012, 95 Min., FSK ab 0, von Olivier Horlait, mit Emir Kusturica, Thibaut Le Guellec, Jade-Rose Parker)

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