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Comeback der Einkochgläser

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Stuttgart (dpa) - Früher hielten sie Omas Marmelade frisch, heute sind sie begehrte Deko-Objekte: Einkochgläser. Ob in Köln, Hamburg oder Berlin - in Szene-Cafés deutscher Großstädte sind immer häufiger nostalgische Weckgläser zu finden.


Eingekochte Beeren sucht man darin allerdings vergebens: Die Gefäße mit dem roten Gummiband werden stattdessen als Zuckerbehälter, Pesto-Glas, Kerzenständer oder gar Kuchenform zweckentfremdet.

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«Es ist modern, sich wieder an Althergebrachtes zu erinnern», vermutet Weck-Bereichsleiter Rüdiger Mengel. Die ausgefallene Verwendung kommt dem Glashersteller aus dem Schwarzwald gerade recht: Zum Frischhalten brauche die Gläschen heute schließlich keiner mehr, sagt Mengel. Die Zweckentfremdung belebe das Geschäft.