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«Call me Kuchu»: Doku über Schwule und Lesben in Uganda

Berlin (dpa) - Sie müssen um ihr Leben fürchten. Schwule und Lesben werden in Uganda verfolgt und attackiert. Der erschütternde Dokumentarfilm «Call me Kuchu» erzählt ihre Geschichten.

«Call me Kuchu»
David Kato war der erste sich öffentlich bekennende schwul lebende Mann in Uganda. Foto: Katherine Fairfax Foto: dpa

Die US-Amerikanerin Katherine Fairfax Wright und die gebürtige Münchnerin Malika Zouhali-Worrall begleiten die «Kuchus», die Schwulen, mit wackeliger Handkamera. Durch die teils unscharfen, den Fokus rasch wechselnden Aufnahmen entsteht ein fast privat wirkendes Bild einer Szene, in der sich Angst mit Trotz und großem Mut mischen. Hauptfigur ist der Anwalt und Menschenrechtsaktivist David Kato. Ein Schock für die Filmemacher: Mitten in die Dreharbeiten hinein platzt die Nachricht, dass Kato brutal ermordet worden ist. Ein aufwühlender, wichtiger Film.

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(Call me Kuchu, USA 2012, 90 Min., FSK ab 12, von Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall)

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