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Brad Pitt bedauert »verschwendete Jahre« durch Drogen

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Brad Pitt liebt sein Leben. Foto: Stéphane Reix Foto: dpa

New York (dpa) - Brad Pitt hat seine Zeit mit Drogen als »verschwendete Jahre« verflucht. »Ich habe Jahre einfach versaut«, sagte der 49-Jährige dem Magazin »Esquire« über die Zeit, bevor er Kollegin Angelina Jolie traf.


»Ich war ein Herumtreiber«, sagte der Hollywoodstar über die Zeit nach dem abgebrochenen Collegestudium. Lange Zeit habe er befürchtet, dass er durch Drogen zu viel Schaden bei sich angerichtet habe.

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Vor zehn Jahren habe er dann eine »Erleuchtung« gehabt, sein Leben zu ändern, um keine weiteren Chancen zu verschenken. »Irgendetwas sagte mir: Reiß' Dich zusammen! Wenn nicht: Was soll dann das alles?« Damals war Pitt noch mit Jennifer Aniston verheiratet, das Paar trennte sich 2005. Jolie lernte er bei den Dreharbeiten zu dem Film »Mr. & Mrs. Smith« kennen. Ende Juni läuft Pitts neuer Film »World War Z« in den Kinos an.

Pitt sagte auch, dass er nur »eine Handvoll enge Freunde« habe, aber er sei noch nie so glücklich gewesen, heißt es vorab in Auszügen aus dem Interview im Juni-Heft des »Esquire«. Pitt, natürlich auch auf dem Titelbild, schwärmt von seiner Familie. Er liebe den Trubel in seinem Haus, das er mit seiner Lebensgefährtin Angelina Jolie (37) und den sechs Kindern teilt.

Er habe sich immer eine große Familie gewünscht. Er wolle Chaos: »Da ist ständig Geplapper im Haus, Gekicher oder Schreien oder Rufen oder Poltern. Ich liebe es. Ich liebe es. Ich liebe es. Und ich kann es nicht leiden, wenn es weg ist. Ich kann es nicht leiden. Ein Tag im Hotel mag mal ganz nett sein. "Klasse, ich kann endlich mal eine Zeitung lesen." Aber spätestens am nächsten Tag vermisse ich das Durcheinander, all dieses Leben.«

Pitt gab preis, dass er sich Gesichter nicht merken könne. »So viele Leute können mich nicht leiden, weil sie denken, dass ich sie nicht respektiere.« Aber er erkenne die Menschen einfach nicht wieder, so sehr er sich bemühe. Irgendwann habe er sich gesagt: »Ich frage die Leute dann einfach: He, wo haben wir uns getroffen? Aber das hat viele noch mehr verletzt.« Dabei sei es nicht seine Schuld: »Ich kann mir einfach keine Gesichter merken.«

Esquire Magazine

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