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»Bombay Beach«: Doku über amerikanische Geisterstadt

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Berlin (dpa) - Surreal anmutende Dokumentation über US-Bürger am Rand des American Dream. Alma Har'el erzählt vom Leben dreier Protagonisten, Bewohner einer sterbenden Stadt am kalifornischen Salton Sea.


CeeJay kam aus L.A hierher, nachdem sein Vetter ermordet wurde. Red blickt auf ein langes Leben zurück, bezeichnet sich selbst als »Rumtreiber«. Benny, sieben Jahre alt, hat zu kämpfen: mit ADHS, mit den Nebenwirkungen von Medikamenten, einer schwierigen Kindheit. Regisseurin Har'el, die bisher vor allem Musikvideos gedreht hat, experimentiert in »Bombay Beach« mit Improvisationen und Tanzszenen. Mit den Protagonisten des Films lebte die aus Israel stammende Künstlerin über Monate zusammen. Musik kommt von der US-Band Beirut und Bob Dylan. Prämiert wurde Har'els Doku unter anderem beim Tribeca Film Festival in den USA.

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(Bombay Beach, USA 2011, 76 Min., FSK ab 6, von Alma Har'el)

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