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Belgisches Königspaar besucht Berlin

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Belgisches Königspaar
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Klaus Wowereit mit König Philippe und Königin Mathilde vor dem Brandenburger Tor. Foto: Rainer Jensen Foto: dpa
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König Philippe und Königin Mathilde vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Foto: Rainer Jensen Foto: dpa
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Ein Farbtupfer: Königin Mathilde ganz in Rot. Foto: Inga Kjer Foto: dpa
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Elegant: Königin Mathilde. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa
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Ein kleiner Spaziergang: Daniela Schadt (r) und Königin Mathilde von Belgien. Foto: Daniel Naupold Foto: dpa
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König Philippe: Mit beiden Beinen fest auf dem roten Teppich. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa
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Bundespräsident Joachim Gauck und König Philippe unterhalten sich mit Schülern einer Botschaftsschule. Foto: Daniel Naupold Foto: dpa
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Königin Mathilde trägt sich im Schloss Bellevue in das Gästebuch ein. Foto: Daniel Naupold Foto: dpa
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Angela Merkel empfängt das belgische Königspaar. Foto: Maurizio Gambarini Foto: dpa
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Bundespräsident Joachim Gauck (r) und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt (l) begrüßen König Philippe und dessen Frau Mathilde. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa

Berlin (dpa) - Rund ein halbes Jahr nach dem Thronwechsel in Belgien haben König Philippe (53) und Königin Mathilde (41) erstmals offiziell Deutschland besucht.


Hand in Hand ließen sich die beiden am Montag von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) das Brandenburger Tor zeigen. Dort warteten einige Schaulustige, für die sich das Königspaar kurz Zeit nahm. Philippe war im Juli 2013 auf seinen Vater Albert II. (79) gefolgt.

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Der Besuch in Berlin war vor allem politisch geprägt. Bundespräsident Joachim Gauck erinnerte an die Schrecken beider Weltkriege. »Als Vertreter Deutschlands bin ich dankbar und froh, dass es heute möglich ist, uns gemeinsam zu erinnern«, sagte Gauck bei einem festlichen Essen im Schloss Bellevue.

In den Schützengräben Flanderns und auf vielen anderen Schlachtfeldern seien im Ersten Weltkrieg Hunderttausende junge Männer gestorben, sagte Gauck. Auch im Zweiten Weltkrieg hätten deutsche Truppen Gewalt und Zerstörung nach Belgien gebracht. »Und doch hat Ihr Land nach 1945 als eines der ersten diplomatische Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland aufgenommen, allem Leid und allem Unrecht der nationalsozialistischen Besatzung zum Trotz. Das werden wir Ihnen nicht vergessen.«

Im Park von Schloss Bellevue hatte Gauck das Königspaar mit militärischen Ehren begrüßt. Auf dem Menü beim Mittagessen: Heilbutt, Hirschkalbsrücken mit Dörrobstkruste sowie Eis und gefüllter Topfen-Knödel.

Philippe ist der siebte König in der Geschichte der belgischen Dynastie. Ähnlich wie bei Willem-Alexander und Máxima in den Niederlanden steht er mit seiner Frau für eine neue Generation im Königshaus. Philippe und Mathilde haben vier Kinder. Sie gilt als Sympathieträgerin an der Seite des Königs, der den Ruf hat, etwas spröde zu sein.

In Berlin war Mathilde ein Farbtupfer. Sie trug ein rotes Kostüm mit passendem Hütchen und meisterte das Kopfsteinpflaster vor dem Brandenburger Tor auf hohen Absätzen. Großen Rummel gab es bei diesem royalen Besuch nicht. Einige Belgier waren dabei, so wie Stefan Candrix (48), der extra aus seiner deutschen Heimat in Kiel angereist war, um das neue Königspaar zu begrüßen. »Sehr volksnah« findet er die beiden, Mathilde sei sehr charmant. »Beide bringen die Monarchie weiter auf den richtigen Kurs.«

Später am Tag trafen sich Philippe und Mathilde sowie Belgiens Premierminister Elio Di Rupo mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Danach stand eine deutsch-belgische Konferenz im Auswärtigen Amt auf dem Programm. Noch am Nachmittag war der Rückflug geplant.

Homepage des belgischen Königshauses

Der Bundespräsident