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Behinderte feiern bei Pride Parade in Berlin

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Pride Parade 2014
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Pirat im Rollstuhl: Bei der Pride Parade machten viele Protestanten mit Humor auf die Benachteiligung behinderter Menschen aufmerksam. Foto: Maurizio Gambarini Foto: dpa

Berlin (dpa) - »Rollt, humpelt, tastet euch vor«: Dieser Aufforderung sind am Samstag in Berlin etwa 2000 Menschen gefolgt. Auf der Pride Parade feierten Menschen mit körperlichen Behinderungen, psychischen Problemen und Lernschwierigkeiten sowie Unterstützer gemeinsam.


Eingeladen waren »Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte«. Konkrete politische Ziele verfolgten die Demonstranten nicht - es ging ihnen darum, sich zu feiern und zu zeigen, wie sie sind. Pride heißt »Stolz«.

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Am späten Nachmittag gab es ein Bühnen-Programm, unter anderem mit Rap in Gebärdensprache sowie Gitarrenmusik von einer blinden Mutter und ihrer Rollstuhl fahrenden Tochter. Außerdem sollten dort die Empfänger der »Glitzernden Krücke« für die Diskriminierung von Behinderten bekanntgegeben werden.