weather-image
27°
Video-Botschaft

Barack Obama hält Laudatio auf Rapper Jay-Z

Eine Ikone ehrt die andere: Barack Obama outet sich bei der Aufnahme Jay-Zs in die Songwriters Hall of Fame ein mal mehr als Fan.

Barack Obama
Foto: Ralf Hirschberger/dpa
Jay-Z & Beyoncé
Jay-Z und Beyoncé bei der Amtseinführung von Barack Obama 2013 in Washington. Foto: Win Mcnamee Foto: dpa

New York (dpa) - Produzent und Hip-Hop-Ikone Jay-Z («99 Problems») ist als erster Rapper überhaupt in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen worden.

Anzeige

Doch damit nicht genug der Ehre: Die Laudatio bei der Zeremonie am Donnerstag (Ortszeit) in New York hielt per Video-Botschaft Ex-US-Präsident Barack Obama. «Ich glaube, Mister Carter und ich verstehen uns. Niemand, der uns als junge Männer getroffen hat, hätte wohl erwartet, dass wir heute da stehen, wo wir stehen», sagte Obama über seinen «Freund», der mit bürgerlichem Namen Shawn Carter heißt.

Die US-Website «Rap Favorites» twitterte die Video-Botschaft. «Wir wissen wie es ist, keinen Vater zu haben und wir wissen wie es ist, aus bescheidenen Verhältnissen zu kommen», sagte Obama weiter. Sie beide hätten versucht, nachfolgenden Generationen Türen aufzustoßen.

Der frühere Präsident outete sich in der gut zweiminütigen Ansprache erneut als echter Fan. Er habe außerdem Jay-Zs Texte in mehreren Reden und Tweets zitiert oder Bezug darauf genommen. Er sei sich ziemlich sicher, noch immer der einzige Präsident zu sein, der Jay-Zs Musik im Oval Office gehört hat. «Das mag sich eines Tages ändern, aber ich bin mir recht sicher, dass es momentan stimmt.»

Video-Botschaft Barack Obama