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Abba kommen nun doch ins Museum

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Abba-Mann Björn Ulvaeus
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Björn Ulvaeus weiß nicht recht, ob er es gut findet, schon zu Lebzeiten im Museum zu landen. Foto: Bernd Thissen Foto: dpa

Stockholm (dpa) - Abba kommen nun doch ins Museum. Für das legendäre schwedische Popquartett soll im April oder Mai 2013 eine «Gedenkstätte» als Teil eines neuen Hauses zur Geschichte der heimischen Popmusik in Stockholm eröffnet werden.


Ex-Abba-Mitglied Björn Ulvaeus (67) sagte am Mittwoch bei der Vorstellung der Pläne: «Unsere Geschichte ist ja wie die von Aschenputtel, und die sollte ruhig erzählt werden.» Er bekannte aber auch: «Eigentlich bin ich etwas skeptisch, dass ich schon zu Lebzeiten im Museum lande.»

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Frühere Initiativen für ein betont aufwendiges privates Abba-Museum wie das Beatles-Museum in Liverpool sind in den letzten Jahren an Finanzproblemen gescheitert. Nach den neuen Plänen sollen beispielsweise die oft schrillen Kostüme oder Plateauschuhe von Ulvaeus und den anderen Abba-Mitgliedern Benny Andersson, Agnetha Fältskog und Anni-Frid Lyngstad ausgestellt werden.

Etwa die Hälfte der Museumsgegenstände gab es schon früher in mobilen Ausstellungen zu sehen. Abba wurde international berühmt mit dem Eurovision-Siegertitel «Waterloo» (1974) und war bis zur Auflösung knapp zehn Jahre später mit zahlreichen Welthits von «Dancing Queen» bis «Money, Money, Money» erfolgreich.

Pressemitteilung zur Museumseröffnung, Englisch