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Die Feuerwehren sind bestens vorbereitet

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Die Einsatzkräfte sich auch beim Parkplatzdienst im Einsatz. Hier helfen die Feuerwehren aus Ruhpolding, Inzell, Hammer, Reit im Winkl, Eisenärzt und Siegsdorf zusammen. (Foto: Feuerwehr)

Zehntausende Fans bejubeln in den kommenden Tagen die Biathleten aus aller Welt in der Chiemgau-Arena. Zudem wird Ruhpolding zu einer großen Partyzone. Es bewegen sich an den Wettkampftagen etwa fünfmal so viele Besucher im Ort als Ruhpolding Einwohner hat. Für die Kräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes sowie dem Veranstalter bedeutet dies natürlich eine jede Menge Arbeit – aber die Helfer sind bestens vorbereitet auf dieses Großereignis.


Sowohl in der Arena als auch im Ortszentrum zeigt sich die Feuerwehr unter anderem für den abwehrenden Brandschutz und die Technische Hilfeleistung verantwortlich. Insbesondere bei Verkehrs- und Parkplatzdiensten helfen die Wehren aus Ruhpolding, Inzell, Hammer, Reit im Winkl, Eisenärzt und Siegsdorf zusammen und stemmen das Einsatzaufkommen mit täglich mehr als 80 Einsatzkräften. Zudem wurden umfangreiche Vorkehrungen zur sogenannten »Gebietsabsicherung« getroffen, damit das Schutzniveau in den Gemeinden erhalten bleibt. Sollte es im Zusammenhang mit dem Weltcup zu einem größeren Schadensereignis kommen, greift ein eigener Einsatzplan.

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An allen Wettkampftagen steht eine komplette Löschmannschaft samt Ausrüstung direkt an der Arena als schnelle Eingreiftruppe bereit. Die Feuerwehr Ruhpolding hält für zusätzliche Alarmierungen weitere ehrenamtliche Kräfte sowie Fahrzeuge in Alarmbereitschaft, sodass man im Einsatzfall optimale Reaktionszeiten hat.

Kommandant Michael Mayer und seine Führungsmannschaft leiten den Einsatzbetrieb aus der Funkzentrale am Feuerwehrhaus heraus. »Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit dieser Großveranstaltung sind unsere Strukturen sehr gut angepasst und abgestimmt«, erklärte er. Darüber hinaus lobte er die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren. »Es ist großartig, dass wir uns Jahr für Jahr auf die Unterstützung unserer Nachbarn verlassen können.«

In einer Vorbesprechung informierte Kreisbrandrat Christof Grundner kürzlich die Führungskräfte der unmittelbar beteiligten Feuerwehren sowie die Mitglieder des Krisenstabes. »Angefangen bei den Fluchtwegen über die Abtransport- und Rettungswege bis hin zu Hubschrauberlandeplätzen sowie Alarmierungspaketen für weitere Hilfekräfte wurde von den Fachstellen an alle denkbaren Szenarien gedacht«, sagte der Kreisbrandrat.

»Wenn auch die Gemeinde Ruhpolding sowie der Veranstalter alles für einen reibungslosen Verlauf dieser Großveranstaltung unternehmen, bleibt immer ein Restrisiko wie beispielsweise Unterwetterereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben, aber auf die wir vorbereitet sein müssen.« Für diesen Fall sitzen dann Veranstalter, Polizei, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk und Feuerwehr an einem Tisch und koordinieren gemeinsam alle eingesetzten Kräfte.

Ruhpoldings Feuerwehrkommandant Michael Mayer sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Georg König hoben hervor, dass alle beim Biathlon-Weltcup eingesetzten Feuerwehrdienstleistenden ehrenamtlich tätig sind und meist Urlaub für ihre Unterstützung beim Biathlon-Einsatz aufwenden. »Das ehrenamtliche Engagement für die Sicherheit der Bürger sowie der Biathlon-Fans verdient höchste Anerkennung«, so König. Mayer fügte hinzu, »Die Feuerwehren freuen sich auf packende Wettkämpfe der Biathleten und eine ausgelassene Stimmung unter den Fans!« hob