Lokalnachrichten

Festtage in Tettenhausen haben begonnen

Waging am See – Die Festtage zum 125-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Tettenhausen haben begonnen. Und auch das Wetter hätte nicht besser sein können, sodass schon zum Eröffnungsabend viele Besucher ins 1500 Quadratmeter große Festzelt gekommen sind. Mit dabei war auch jede Menge Politprominenz. »Die 3 Z’widern« umrahmten den Abend mit ihren frechen Liedern.

  • Schirmherr Herbert Häusl (links) zapfte das erste Fass Bier an. Behilflich war ihm dabei Bräu Bernhard Sailer (rechts). Staatsminister Dr. Marcel Huber ging lieber in Deckung. (Foto: Sojer)

Schirmherr und Bürgermeister Herbert Häusl übernahm den Bieranstich – zwar routiniert, aber nicht gleich mit einem Schlag, und »a bisserl patzt hama a«. Bräu Bernhard Sailer stand ihm hilfreich zur Seite, während Staatsminister und Festredner Dr. Marcel Huber das Ganze lieber aus sicherem Abstand beobachtete.

Landrat Siegfried Walch lobte die Einsatzkräfte der Feuerwehren für das Engagement und die Zeit, die sie immer für andere, in Not geratene Menschen aufwenden. »Zwar werde immer wieder mal geschimpft, wenn man recht laut und mit Blaulicht durchs Dorf fährt, aber die Bürger in der Region wissen es sehr wohl zu schätzen, was unsere Feuerwehren alles leisten.« Sein eigenes Leben für andere zu riskieren, das sei nicht selbstverständlich. Der 33-jährige Politiker war lange Zeit selbst als Aktiver bei der Feuerwehr Inzell unterwegs.

Walch sprach auch politische Themen an. In einer Zeit, in der die Menschen Unsicherheit verspüren, sei es besonders wichtig, sich auf eine bodenständig und vernünftige Regierung verlassen zu können, die die bayerischen Interessen vertrete. »Mit Herz allein ist keine Politik zu machen«, so der Landrat. Dazu brauche es Vernunft, Verstand und Objektivität. »Wir geben Schutz – aber wir müssen ganz klar zum Ausdruck bringen, wie man sich bei uns verhält.« Man müsse sich an unsere Gesetze und Regeln halten, darüber werde nicht verhandelt. »Dafür steht die bayerische Staatsregierung.«

Frisch aus Berlin war Staatsminister Dr. Marcel Huber (CSU) zum Fest nach Tettenhausen gekommen. Huber wird von vielen als »Anwalt« des Ehrenamts gesehen, wie ihn die Regionen und die Vereine brauchen. »Wer sich zum Feuerwehrdienst entscheidet, leistet Unglaubliches.« Die vielen Erlebnisse und oft schrecklichen Bilder, die einem Feuerwehrmann widerfahren, seien lebenslang im Kopf verankert und trotzdem machen diese Leute selbstlos weiter. Auch dass die Feuerwehr so gut funktioniere, sei den verständnisvollen Partnern zu verdanken, die ihre Wehrler immer wieder auffangen.

Huber ist seit 1973 Mitglied der Feuerwehr in Ampfing, war Jugendausbilder, zweiter Kommandant und ab 1994 Kommandant. Aus Zeitgründen musste er dieses Ehrenamt im Jahr 2009 aufgeben. soj

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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