Sport aus der Region

SVK will das nächste Spitzenteam ärgern

Der SV Kirchanschöring möchte in der Fußball-Bayernliga Süd das nächste Spitzenteam ärgern: Eine Woche nach dem 2:0-Überraschungssieg gegen Tabellenführer FC Unterföhring gastiert das Ensemble von Trainer Dominik Hausner beim Rangzweiten SV Pullach. Anstoß ist am morgigen Samstag um 15 Uhr. Allerdings ist das Spiel in Pullach stark gefährdet. Laut Aussage von Bayernliga-Spielleiter Andreas Mayländer (Teisendorf) hat der SVP auch ein Problem mit dem Kunstrasen. Pullach versucht aber, die Kunstrasenprobleme in den Griff zu bekommen.

  • Mit großem Engagement – und großem Erfolg – für den SV Kirchanschöring an der Seitenlinie tätig: Dominik Hausner. Doch seine Tätigkeit als Cheftrainer des SVK wird er nach dem Saisonfinale abgeben. (Foto: Butzhammer)

Am Ligaverbleib der »Anschöringer« zweifelt bei aktuell 13 Zählern Vorsprung auf die Relegationszone ohnehin keiner mehr, die restlichen sechs Saisonspiele sind gewissermaßen die Kür für das Team um Kapitän Albert Eder. Insofern ist nicht allein das Pullach-Spiel ein heißes Thema, sondern vor allem die Frage, wie es in der neuen Saison weitergeht. Allen voran soll bald geklärt werden, wer dann auf der Kommandobrücke steht. Dominik Hausner, der seit zwei Partien anstelle von Patrick Mölzl (jetzt SV Wacker Burghausen) die Verantwortung trägt, wird nämlich den Cheftrainer-Sessel wieder verlassen. SVK-Fußballchef Rudi Gaugler und Co. sind also fieberhaft auf der Suche nach einem neuen Coach.

Teammanager Michael Wengler gibt unumwunden zu: »Die Drähte glühen: Telefon, Chats, und so weiter. Meine Mitstreiter tun mir fast schon leid, weil ich dauernd alle nerve.« Doch er mache auch die Erfahrung, »dass wir zurzeit alle noch näher zusammenrücken.« Er ist deshalb »absolut positiv gestimmt«, was die neue Saison betrifft. »Hoffentlich holen wir bald die nötigen Punkte, damit der Klassenerhalt auch rechnerisch fix ist.«

Für Hausner, der mit zwei Siegen in seine Cheftrainer-Phase gestartet ist, hat Wengler übrigens nur lobende Worte parat: »Die Zusammenarbeit mit dem 'Domi' ist für mich der Wahnsinn. Hut ab, wie der sich reinhaut!« Nun hoffen die SVK-Fans, dass sich auch die Mannschaft wieder reinhaut – ähnlich wie zuletzt gegen den Spitzenreiter. Dann könnte in Pullach sogar eine Revanche für die 1:2-Niederlage im Vorrundenduell möglich sein.

Allerdings zeigt Hausner »großen Respekt« vor den Isartalern. »Unglaublich, was diese Mannschaft Jahr für Jahr leistet«, sagt der SVK-Trainer, wobei er auch den Aspekt betrachtet, dass die »Raben« wegen des fehlenden regionalliga-tauglichen Stadions nicht aufsteigen können. Ein Umzug ins Grünwalder Stadion wurde von der Stadt München abgelehnt, deshalb bleibt Pullach sicher in der Bayernliga Süd. »Trotzdem sind Mannschaft und Trainer (Ex-Profi Frank Schmöller, d. Red.) weiter fokussiert«, wie es Hausner ausdrückt, das Team hätte »im Moment einfach nur Abschlusspech«. Die Kirchanschöringer wollen sich »wieder als Team beweisen« (Hausner) und dem Favoriten einen großen Kampf liefern. »Vielleicht können wir ja einen Punkt mitnehmen.«

Bernd Eimannsberger senior, der beim SVK während der Herbstrunde als Sportlicher Leiter installiert wurde, findet Hausners Demission zum Saisonende jammerschade. »Natürlich war er unser erster Ansprechpartner.« Allerdings habe der 37-jährige Trainer »uns sehr schnell signalisiert, dass der Posten für ihn derzeit einfach nicht machbar ist, weil Dominik beruflich sehr stark beansprucht ist«. cs

Quelle: Traunsteiner Tagblatt

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